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Am 28. Januar 2012 Fasnet im Marineheim es war schee
Torsten Lietzow, 1. Vorsitzender, begrüßte die zahlreich erschienenen Marine – Narren und – Närrinnen (genau gesagt war doch irgendwann auch der letzte Stuhl besetzt), welche in bunten phantasievollen, maritimen Verkleidungen erschienen sind.
Unter dem bewährten Dirigat von Martin Dreiling, brachte der Shanty-Chor der Marinekameradschaft Rottenburg, gefällige Seemannslieder, z.B.: „What shall we do with the drunken sailor“ und Schunkellieder, so z.B.: „Rot, rot, rot sind die Rosen“ zu Gehör. Das Publikum nahm dankbar die dadurch vermittelte närrischfrohe Stimmung auf und hielt sie auch während der gesamten Veranstaltung weiterhin aufrecht.
Zum Tanzen und natürlich auch zum Mitsingen, spielte Dieter Pfeffer mit seinem elektronischen Klavier, gefällige und ins Ohr gehende Melodien.
Das Marineheim-Team sorgte, wie immer, zuverlässig für ausreichend Essen und Trinken. Bis zu fünf Personen, die hier nicht namentlich genannt werden sollen, waren hier engagiert und freundlich bemüht, alle Wünsche, soweit, gemäß der dekorativ gestalteten Getränke- und Speiseliste möglich, schnell und zuverlässig zu erfüllen. Beim Chili con carne hielt so manche Narretei die „sprichwörtliche Luft“ an. Das Lachsbrot mit Zwiebeln und Sahnemeerrettich hatte auch viele „Schleckermäuler“, so auch mich, als Berichtserstatter, mehr als zu frieden gestellt.
Einige Programmpunkte wurden vorgetragen. Herausheben möchte ich den Besuch im Reisebüro:
Armin Neu, als resolute, doch auch etwas schon betagte, rentenbeziehende und doch noch reiselustige „Dame,“ die, unter anderem einen Reisevorschlag nach London – United Kingdom – oder auch – Greatbritain – auf deutsch – England, wortgewandt vom Reiseexperten Franz Baumann beschrieben, ausschlug: „ Dort hat es doch nur Näb’l!“ Auch der Vorschlag, eine Reise nach Russlands Sibirien war der Seniorin dann doch zu kalt. Das Paradies, auf der Trauminsel Mallorca, war ihr auch nicht gut genug: „Do laufet doch nur B’soffene rom!“ lautete ihr Kommentar. Letztendlich blieb die Seniorin zu Hause und bestellte sich bei der Marinekameradschaft Rottenburg eine Flasche „sau’ren Schprud’l!“
Stimmungsvoll ging es weiter, bishin zum Ausklang. Heiteren Sinnes lief dann so manche(r) spät in der Nacht nach Hause.
Max Soziaghi
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